Volle Kraft voraus in Asien

Asien und seine rund vier Milliarden Einwohner regen unverändert die Wachstumsträume vieler Unternehmen an. Doch auch in Asien „muss man zuerst beweisen, für was man steht“, sagt der Geschäftsführer von Optima Nonwovens Oliver Rebstock. Das Unternehmen hat die Präsenz in der Kundenbetreuung vervierfacht und bietet neue Maschinentechnik, die ganz auf die Bedürfnisse asiatischer Nonwovens-Produzenten zugeschnitten ist. Diese gewinnen aktuell Marktanteile hinzu.
Der asiatische Markt für Papierhygiene-Produkte ist in Bewegung. Marktführer sind unverändert Großkonzerne aus den USA, Japan und Europa. Doch die kleineren bis großen Hersteller aus China und anderen Teilen Asiens sind inzwischen nicht nur fest etabliert, sie gewinnen Marktanteile hinzu. Eine weitere Besonderheit sind die hohen Anforderungen an die Packungsqualität – heute nicht mehr nur in Japan. Dieses Qualitätsempfinden verbreite sich zunehmend in ganz Asien und darüber hinaus auch in der westlichen Welt, beschreibt Rebstock lokale und globale Zusammenhänge in der Branche.

Neue Maschinen für besondere Ansprüche

Hochwertige Verpackungen für geometrisch sehr ungleich geformte Nonwovens-Produkte wie Windeln oder Damenbinden sind eine Herausforderung, insbesondere bei schnellster Verarbeitung, erläutert Rebstock. Jede Schweißnaht einer Beutelverpackung muss exakt sitzen. Optima Maschinen waren schon bisher in der Lage, diese optisch hochwertige Qualität zu erzeugen, zeigten sich dabei jedoch in den Einstellungen als sensibel.

Eine technische Herausforderung, die das Unternehmen gerne angenommen hat. Neue Maschinenmodelle für Asien wurden entwickelt. Entscheidend war dabei, dass die hohe Packungsqualität einfach zu realisieren sein sollte – nicht nur, wenn sich die Anlagenbediener um alle Anlagenparameter perfekt kümmern.

Die Leistung und die Prozessstabilität der Optima Maschinen gelten unverändert als Benchmark in der Branche. Die neuen Modelle, die Optima Nonwovens für den asiatischen Markt entwickelt hat, sind in der Ausbringung angepasst. Somit bietet das Unternehmen weiterhin die führende Technik für vollautomatisierte Höchstleistungen, wie sie insbesondere von den Global Playern auch in Asien nachgefragt wird. Optima Nonwovens hat jedoch sein Portfolio beispielweise um halb- bis vollautomatische Verpackungsmaschinen für Windel- und Femcare-Produkte ergänzt. Die realisierbare Packungsqualität ist dabei immer auf höchstem Level. Derzeit sind bereits fünf Maschinenmodelle speziell für den asiatischen Markt verfügbar. Ihr Einsatzbereich sind alle Arten von Windeln und Femcare-Produkte.
 

"Wichtig ist, dass wir mit Neugierde zum Kunden gehen, ihn und das Produkt verstehen. Wir sind Spezialmaschinenbauer, wir können und wollen uns den Bedürfnissen anpassen.“

Oliver Rebstock, Geschäftsführer von Optima Nonwovens 

Präsenz vor Ort vervierfacht

Eine intensive Kundenbetreuung ist in Asien wie in anderen Ländern ein zentraler Baustein für erfolgreiche Projekte. „Wir haben die Besuchstage in Asien insgesamt vervierfacht“, berichtet Oliver Rebstock. Das geht natürlich nur mit der entsprechenden Manpower, die gezielt an den Standorten aufgebaut wurde. Von China, Japan, Südkorea und Malaysia aus kümmern sich heute lokale Expertenteams zusammen mit deutschen Spezialisten, die vorwiegend oder ausschließlich in Asien arbeiten, direkt um die Wünsche der Kunden.

Diese bunte Mischung aus asiatischen und deutschen Optima Mitarbeitern hat sich hervorragend bewährt. Im Team befinden sich Personen, die im jeweiligen Land aufgewachsen sind, die die Kultur und „ihren“ Markt kennen. Viele arbeiten zudem schon seit Jahren für Optima Nonwovens oder haben die Standorte mit aufgebaut. Auch die deutschen Optima Mitarbeiter in Asien verfügen über langjährige Erfahrung auf technischer Leitungsebene oder im Service, die sie zunächst im deutschen Headquarter gesammelt haben. Nicht zuletzt sind die beiden Geschäftsführer von Optima Nonwovens, Dr. Georg Pfeifer (technisch) und Oliver Rebstock (kaufmännisch), jedes Jahr mindestens zweimal auf mehrwöchiger Geschäftsreise in Asien.

Heute verfügt Optima Shanghai über das zahlenmäßig größte Field-Serviceteam im gesamten Unternehmen, betont Oliver Rebstock. Und auch sonst agiert allen voran die chinesische Niederlassung von der Beratung und dem Verkauf über das Aufstellen bis hin zu Training und Service komplett selbständig. Die deutsche Unternehmenszentrale kümmert sich „nur noch“ um die Produktion der Maschinen. Gleichzeitig ist der „Link“ in die Unternehmenszentrale ein unverändert wichtiger Punkt. In Schwäbisch Hall arbeiten beispielsweise japanische und chinesische Muttersprachler, sodass auch hier die Kundenwünsche verstanden und umgesetzt werden.

Diese besondere Konstellation trägt inzwischen Früchte. Optima Nonwovens kann immer häufiger asiatische Kunden für sich gewinnen. Und die für den asiatischen Markt konzipierten Maschinen werden schon mal in einer Anzahl von zehn Stück pro Auftrag abgesetzt.
 

Ihre Experten vor Ort

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden an den vier asiatischen Standorten von Optima steht und fällt mit den Menschen, die Optima dort vertreten.
Michiyo Matsuyama leitet den Standort in Japan, der 1995 gegründet wurde. Sie ist bereits seit 2008 bei Optima Japan. Ihre Hauptaufgaben sind die Kundenberatung sowie die Service- und Ersatzteil-Koordination.
Michael (Seongwoo) Ahn kam 2007 als Sales Manager zu Optima Südkorea. Heute leitet er die Niederlassung als Managing Director und steht Nonwovens-Kunden als sehr erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung.
Andreas Schreiber ist ein exzellenter Techniker. Bereits seit 1987 ist er bei Optima und seit 2003 im Service in Asien aktiv. Als Senior Manager Technical Service (Korea) und Representative Director (Japan) ist er bei allen Servicethemen und darüber hinaus sehr gefragt.
Andreas Rothbauer ist bereits seit 30 Jahren im Unternehmen und heute Key Account Manager Asien. Er arbeitete 17 Jahre als Engineering Manager Nonwovens und leitete sechs Jahre das R&D (Forschung und Entwicklung). Seit 2015 ist er überwiegend vom Standort Malaysia aus aktiv und koordiniert die Projekte und den Verkauf der asiatischen Niederlassungen. Sein fundiertes technisches Wissen kommt bei Bedarf in ganz Asien zum Einsatz.
Tao Xu leitet mit Optima Shanghai die größte Optima Niederlassung in Asien. Der Geschäftsführer ist seit 2011 bei Optima Shanghai und in der Nonwovens-Branche zuhause. Der Kontakt zu bestehenden und neuen Kunden steht an erster Stelle. Wichtig ist ihm zudem die enge Zusammenarbeit mit den Converter-Herstellern. Zusammen mit den Geschäftsführern des Headquarters und allen Mitarbeitern verfolgt er eine klare Wachstumsstrategie.
Donghui He ist Sales Manager für den chinesischen und auch asiatischen Markt. Er ist schon über zehn Jahre bei Optima Shanghai und kennt die Situation der lokalen Nonwovens-Industrie im Detail.
Armin Weiss kümmert sich als Service Director Nonwovens um unterschiedlichste Service-Anfragen von Kunden und auch den weiteren Ausbau der Service-Leistungen in China und Asien. Er stellt zugleich die enge Verbindung zum Service in Deutschland her und repräsentiert diesen vor Ort. Armin Weiss ist seit 1998 bei Optima und seit 2013 bei Optima Shanghai aktiv.
Yejun (Mike) Zou ist ein weiterer Sales Manager. Er verfügt über rund 20 Jahre Erfahrung im technischen Verkauf von Convertern und Verpackungsmaschinen. Seit 2015 ist er Teil von Optima Shanghai.

5 Maschinen – speziell für den asiatischen Markt konzipiert

Für Windeln und Femcare-Produkte hat Optima Nonwovens allein fünf Maschinenmodelle speziell für den asiatischen Markt entwickelt. Darüber hinaus ist in Asien das globale Maschinenprogramm von Optima Nonwovens verfügbar.

OPTIMA DS1

Das Basismodell für die Windelverarbeitung mit drei semi-automatischen Packstationen. Erweiterbar z.B. mit Modulen zur Beutelherstellung ergibt sich ein günstiges, platzsparendes und flexibles Einstiegsmodell, das bis hin zur vollautomatischen Verarbeitung ausgebaut werden kann. Die OPTIMA DS1 ist mit Herstellanlagen synchronisierbar. (Bis zu 600 Produkte / Min. im Infeed, bis zu 50 Packungen / Min.)

In der Leistung ist die OPTIMA LUCK der OPTIMA DS1 überlegen. Bis zu 800 Produkte / Min. werden im Infeed aufgenommen. Hier ist zudem eine Handeinlage-Station für die Produkte intergrierbar, sodass sie als halb- oder vollautomatisches System betrieben werden kann. Zudem kann ein Beutelherstellgerät ergänzt werden.
OPTIMA LUCK
OPTIMA LUCK: Leistungsstark mit 800 Produkten / Min. im Infeed und manueller Stapelbildung.
Die OPTIMA MIDNIGHT basiert technisch auf der OPTIMA DS1 und ist mit erweitertem Formatbereich für die Verarbeitung von Erwachsenenwindeln vorgesehen.


Für den Femcare-Bereich bietet die OPTIMA TB300 eine Einstiegslösung ins vollautomatische Packen. Die qualitativ sehr hochwertigen Seitenfaltenbeutel für Damenbinden und Slipeinlagen werden von der Rolle hergestellt. Die Maschine ist wie die anderen Modelle auch besonders kompakt und platzsparend konzipiert.

 
OPTIMA MIDNIGHT
Mit erweitertem Formatbereich perfekt für das Verpacken von Erwachsenenwindeln: die OPTIMA MIDNIGHT.
Die Paksis D5 stellt optional Seitenfaltenbeutel für Windeln von der Rolle her. Der Stacker des Systems ist mit Doppelausschub verfügbar und kann mit einer manuellen Packstation und mit einer Packmaschine betrieben werden. (In einfacher Ausführung bis zu 600 Produkte / Min. im Infeed, bis zu 50 Packungen / Min.)
PAKSIS D5
Die PAKSIS D5 für Babywindeln verfügt über einen Doppelausschub für mehr Leistung oder eine Kontrollstation.
manuelles Stack Handling
Verschiedene Modelle bieten ergänzend manuelles Stack Handling.

Für Sie entscheidend

 

Die Beratung und Kundenbetreuung in Asien wurde stark intensiviert. Ein großes und sehr erfahrenes Team aus asiatischen und deutschen Experten ist an den vier Standorten aktiv.
Auch der Service wurde stark ausgebaut. Die größte Field-Service-Mannschaft von Optima befindet sich heute in China.
Neue Maschinentypen von Optima Nonwovens speziell für den asiatischen Markt sind verfügbar.
Mit diesen Maschinentypen wird immer ein optisch perfektes Erscheinungsbild der Packungen erreicht.
Für Sie entscheidend
  • Die Beratung und Kundenbetreuung in Asien wurde stark intensiviert. Ein großes und sehr erfahrenes Team aus asiatischen und deutschen Experten ist an den vier Standorten aktiv.
     
  • Auch der Service wurde stark ausgebaut. Die größte Field-Service-Mannschaft von Optima befindet sich heute in China.
     
  • Neue Maschinentypen von Optima Nonwovens speziell für den asiatischen Markt sind verfügbar.
     
  • Mit diesen Maschinentypen wird immer ein optisch perfektes Erscheinungsbild der Packungen erreicht.
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