CFL Kapseln
CFL Kapseln

Flexibel, schnell und nachhaltig

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt weiter an Bedeutung. Recycelbare Aluminiumkapseln stehen hoch im Kurs. Das hat auch Ahold Delhaize aus den Niederlanden festgestellt. So wurde eine im Bau befindliche Linie für Kunststoff kapseln kurzerhand auf die Anforderungen von Aluminiumkapseln angepasst. Und die hat es technisch in sich.

Ahold Delhaize ist der größte Lebensmitteleinzelhändler der Niederlande und einer der größten Lebensmittelkonzerne der Welt. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „führend im nachhaltigen Einzelhandel“. Weltweit beschäftigt Ahold Delhaize 380.000 Mitarbeiter in fast 7.000 lokalen Lebensmittel-, Kleinformat- und Spezialgeschäften in den USA, Europa und Indonesien.

Technisch führend

Die hohe Nachfrage nach Nespresso-kompatiblen Aluminiumkapseln will das Unternehmen mit einer Abfüll- und Verpackungslinie von Optima decken. Diese sollte eine Füllmaschine und einen Kartonierer umfassen. Sie sollte in der Lage sein, verschiedene Kapselformate und Kartongrößen zu verarbeiten. „Diese Linie sollte sowohl mit einem bestehenden Mahlwerk als auch neu entwickelten Entgasungssilos kombiniert werden“, berichtet Marleen Winkelaar, Manager Innovation, R&D bei Ahold Delhaize Coffee Company, über die Herausforderungen des Mammutprojekts. Für Ahold ist dies die erste Kapsel-Linie von Optima. Softpad-Anlagen von Optima stehen bereits im Werk.
Eine OPTIMA CFL Kapselfüllmaschine übernimmt den Füll- und Verschließprozess, ein OPTIMA CBF Kartonierer die Endverpackung in Kartons. „Mit dieser Anlage lässt sich jedes Setzmuster generieren, ohne einen Formatwechsel durchführen zu müssen“, beschreibt Andreas Dreschner, Technical Sales Manager, der das Projekt vonseiten Optima betreute, eine der wichtigsten Innovationen des Maschinensystems. Möglich macht das ein hochmodernes Linearmotorsystem, das die Anlage nicht nur hochflexibel und schnell macht, sondern auch den Footprint der gesamten Linie reduziert. 

Gap Closing

Maschinenbau at its finest: Das Gap Closing ist die zentrale technische Innovation in der Anlage. Damit lässt sich jedes Setzmuster generieren, ohne einen Formatwechsel durchführen zu müssen.

„Jede Kapsel hat ihren eigenen steuerbaren Shuttle, der individuelle Gruppierungen, sogenanntes Gap Closing, ermöglicht.“ Das Gap Closing des Systems stellt sicher, dass kontinuierlich die gewünschte Anzahl an Kapseln zum Kartonierer befördert wird.
Marktbegleiter müssen bei vergleichbaren Maschinenlösungen für Änderungen am Setzmuster Formatwechsel durchführen. Lediglich für Änderungen an der Endverpackung sind bei diesem System herkömmliche Formatwechsel nötig, die rund 15 Minuten dauern.
Diesen Aspekt hebt auch Marleen Winkelaar hervor. „Wir profitieren besonders von der Formatfl exiblität. Die Linie kann einfach auf andere Kartongrößen umgestellt werden.” Die Kapseln werden derzeit in 10erund 20er-Kartons verpackt.

Technisch führend

Die hohe Nachfrage nach Nespresso-kompatiblen Aluminiumkapseln will das Unternehmen mit einer Abfüll- und Verpackungslinie von Optima decken. Diese sollte eine Füllmaschine und einen Kartonierer umfassen. Sie sollte in der Lage sein, verschiedene Kapselformate und Kartongrößen zu verarbeiten. „Diese Linie sollte sowohl mit einem bestehenden Mahlwerk als auch neu entwickelten Entgasungssilos kombiniert werden“, berichtet Marleen Winkelaar, Manager Innovation, R&D bei Ahold Delhaize Coff ee Company, über die Herausforderungen des Mammutprojekts. Für Ahold ist dies die erste Kapsel-Linie von Optima. Softpad-Anlagen von Optima stehen bereits im Werk.
Eine OPTIMA CFL Kapselfüllmaschine übernimmt den Füll- und Verschließprozess, ein OPTIMA CBF Kartonierer die Endverpackung in Kartons. „Mit dieser Anlage lässt sich jedes Setzmuster generieren, ohne einen Formatwechsel durchführen zu müssen“, beschreibt Andreas Dreschner, Technical Sales Manager, der das Projekt vonseiten Optima betreute, eine der wichtigsten Innovationen des Maschinensystems. Möglich macht das ein hochmodernes Linearmotorsystem, das die Anlage nicht nur hochflexibel und schnell macht, sondern auch den Footprint der gesamten Linie reduziert. 

„Jede Kapsel hat ihren eigenen steuerbaren Shuttle, der individuelle Gruppierungen, sogenanntes Gap Closing, ermöglicht.“ Das Gap Closing des Systems stellt sicher, dass kontinuierlich die gewünschte Anzahl an Kapseln zum Kartonierer befördert wird.
Marktbegleiter müssen bei vergleichbaren Maschinenlösungen für Änderungen am Setzmuster Formatwechsel durchführen. Lediglich für Änderungen an der Endverpackung sind bei diesem System herkömmliche Formatwechsel nötig, die rund 15 Minuten dauern.
Diesen Aspekt hebt auch Marleen Winkelaar hervor. „Wir profitieren besonders von der Formatflexiblität. Die Linie kann einfach auf andere Kartongrößen umgestellt werden.” Die Kapseln werden derzeit in 10erund 20er-Kartons verpackt.

Gap Closing

Maschinenbau at its finest: Das Gap Closing ist die zentrale technische Innovation in der Anlage. Damit lässt sich jedes Setzmuster generieren, ohne einen Formatwechsel durchführen zu müssen.

Turnkey is Key

Was die Linie einzigartig macht für Winkelaar? Ganz klar der Turnkey-Aspekt. Dass sowohl der Füllprozess als auch das Kartonieren aus dem Hause Optima kommen, sei entscheidend, so Winkelaar. „Die Harmonisierung von Schnittstellen durch integrierte Abnahmen und stabile Prozesse sind bei empfindlichen Produkten wie Aluminiumkapseln besonders wichtig“, erklärt die Innovationsmanagerin. Dass das Projekt ein Erfolg wird, war nicht selbstverständlich. Die Deadline war herausfordernd, berichtet Winkelaar. Und die Linie mit weiteren Komponenten zu verbinden, die sich zum Startpunkt erst in Konstruktion befanden, machte das Projekt zudem sehr anspruchsvoll.

„Obwohl Optima auch während des Projektverlaufs mit mehreren Herausforderungen konfrontiert wurde – zum Beispiel der Umstellung auf Aluminiumkapseln – haben die Mitarbeiter ihr Bestes gegeben, um das Projekt auf Kurs zu halten und immer alle möglichen Optionen abgewogen“, betont Winkelaar. Auch die Installation sei planmäßig und „sehr professionell“ verlaufen. Selbst die Covid-19-Pandemie konnte den Zeitplan nicht durcheinanderbringen. „Wir wissen es wirklich zu schätzen, dass Optima uns so schnell als möglich einen Anlagenexperten geschickt hat“, so Winkelaar.
 

Reduzierter Ressourcenverbrauch

Beim Thema Nachhaltigkeit punktet die Anlage vor allem durch die reduzierten Energie- und Materialverbräuche, erklärt Andreas Dreschner. Da die Folie zum Versiegeln der Kapseln schräg zugeführt und mit Versatz gestanzt wird, ist eine optimale Materialausnutzung gegeben. Außerdem wurde der Vakuumverbrauch des OPTIMA CBF Kartonierers durch spezielle Düsen um rund 30 Prozent reduziert. Und das abschließende Resümee von Marleen Winkelaar? „Ahold Delhaize ist sehr glücklich mit der Linie. Wir sind überzeugt, dass es die richtige Investition für uns war. Außerdem haben die Experten von Optima gezeigt, dass sie echte Partner sind und uns jederzeit eine helfende Hand reichen, wenn es erforderlich ist.“

Die Kapseln versiegeln

Da die Folie zum Versiegeln der Kapseln schräg zugeführt und mit Versatz gestanzt wird, ist eine optimale Materialausnutzung gegeben.


Dieser Bericht ist im O-COM Magazin Consumer / Nonwovens 11 | 2020 erschienen.


Mit freundlicher Genehmigung von Ahold Delhaize


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